Für unser Gehirn gibt es keine Ersatzteile!

Für unser Gehirn gibt es keine Ersatzteile!

Warum sollen wir das Gehirn trainieren?


Unser Gehirn ist das wich­tigs­te Organ in unse­rem Kör­per. Es besteht ca. aus ca. 100 Mil­li­ar­den Ner­ven­zel­len. Es steu­ert alle unse­re Pro­zes­se, wie das Den­ken, das Füh­len und Erin­nern, bis hin zum Han­deln. Somit ist es die Grund­la­ge unse­res Wesens.
Obwohl wir  jeden Tag unse­re Zäh­ne put­zen und  unser Gesicht waschen, machen wir uns kaum Gedan­ken über unser Gehirn. Dabei ist es ent­schei­dend, ob unser Arbeits­ge­dächt­nis, unse­re Kon­zen­tra­ti­ons­fä­hig­keit, die Geschwin­dig­keit der kogni­ti­ven Ver­ar­bei­tung noch opti­mal funk­tio­nie­ren und wir men­tal gut unter­wegs sind. Ein bewuss­ter Blick auf die Gesund­heit und Ent­wick­lung unse­res Gehirns kann hel­fen, die­se wich­ti­gen Fähig­kei­ten zu erhal­ten und zu stär­ken.
Medi­zi­nisch gese­hen kön­nen wir im Kör­per bei­na­he alles erset­zen. Das Gehirn jedoch nicht.

Die­se Erkennt­nis­se hel­fen den Men­schen zu sen­si­bi­li­sie­ren , dass nicht nur das Äuße­re unse­res Kör­pers wich­tig ist son­dern auch das was in unse­rem Kopf steckt.

1. Warum ist Bewegung bei der Gehirnentwicklung wichtig?

Bewe­gung ist der Trei­ber für die Gehirn­ent­wick­lung.

Bewe­gung bringt nicht nur den Kör­per in Schwung, sie ist auch das Fun­da­ment unse­rer geis­ti­gen Ent­wick­lung.
Ob ein Spa­zier­gang im Wald, das Trep­pen­stei­gen statt des Auf­zugs oder das bewuss­te Auf­ste­hen für einen Kaf­fee: Jede Bewe­gung akti­viert das Herz-Kreis­lauf-Sys­tem und för­dert die Durch­blu­tung unse­res Gehirns, mit spür­ba­ren Effek­ten auf Kon­zen­tra­ti­on, Klar­heit und Ener­gie.
Doch Bewe­gung ist mehr als phy­si­sche Akti­vi­tät. Sie bedeu­tet auch inne­re Bewe­gung – Ver­än­de­rung, Ent­wick­lung, per­sön­li­ches Wachs­tum. Wer sich bewegt, beginnt anders zu den­ken. Und wer sich ver­än­dert, wächst – men­tal, emo­tio­nal und als Mensch.


2. Warum ist Koordination bei der Gehirnentwicklung wichtig?

Beweg dich schlau! – Denn 80% dei­nes Gehirns lie­ben Bewe­gung.

Das Gehirn ist ein fas­zi­nie­rend kom­ple­xes Organ und besteht meh­re­ren funk­tio­nel­len Berei­chen, vor allem dem Groß­hirn, das Zen­trum für Den­ken, Spra­che, Bewusst­sein, und dem Klein­hirn, das für Koor­di­na­ti­on und auto­ma­ti­sier­te Bewe­gungs­ab­läu­fe zustän­dig ist.
Etwa 80 % aller Ner­ven­zel­len befin­den sich im Klein­hirn. Das bedeu­tet, dass durch ein­fa­che Bewe­gung ein Groß­teil unse­res Gehirns akti­viert wird. Dabei den­ken wir noch nicht ein­mal, son­dern wir sind ein­fach nur in Bewe­gung. Das zeigt, wie eng Bewe­gung und Gehirn­ent­wick­lung mit­ein­an­der ver­bun­den sind.
Das Ziel des Gehirns ist es, mög­lichst vie­le Ver­bin­dun­gen zwi­schen den Berei­chen auf­zu­bau­en und die­se zu ver­knüp­fen, um ein star­kes, ver­netz­tes Netz­werk zu schaf­fen, auf das wir ein Leben lang zurück­grei­fen kön­nen.


3. Warum ist kognitive Kompetenz bei der Gehirnentwicklung wichtig?

Wenn das Glas voll ist, geht nichts mehr rein. Das gilt auch fürs Gehirn.

Die geziel­te Kom­bi­na­ti­on von koor­di­na­ti­ven Bewe­gungs­ab­fol­gen und Denk­auf­ga­ben akti­viert Ver­bin­dun­gen meh­re­re Gehirn­re­gio­nen gleich­zei­tig. Neu­ro­na­le Ver­net­zung und geis­ti­ge Fle­xi­bi­li­tät wer­den dadurch geför­dert und es ste­hen mehr Res­sour­cen für das akti­ve Den­ken zur Ver­fü­gung.
Die­ser Pro­zess ist mit einem Was­ser­glas ver­gleich­bar. Das Was­ser und die Infor­ma­tio­nen flie­ßen in das Glas. Nur solan­ge das Was­ser­glas genug Platz hat, so lan­ge haben wir auch Platz zum Den­ken.


4. Warum ist Coaching so wichtig bei der Gehirnentwicklung?

Wenn das Gehirn nicht nur denkt, son­dern auch quatscht!

Coa­ching för­dert gezielt die men­ta­le Stär­ke und unter­stützt Ver­än­de­rungs­pro­zes­se. Durch indi­vi­du­el­le Impul­se wer­den neue neu­ro­na­le Ver­bin­dun­gen ange­regt, die das Ler­nen und die per­sön­li­che Ent­wick­lung nach­hal­tig stär­ken. Dabei trägt Coa­ching dazu bei, alte Mus­ter zu durch­bre­chen und das Gehirn fle­xi­bel zu hal­ten, sowie offen für neue Ver­hal­tens­wei­sen, Mus­ter und Gewohn­hei­ten zu för­dern.